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University of Balkh – Request & Recommendation of AFAF e.V.

The University of Balkh represented by their Chancellor Prof. Mukamil Alkozia and the Governor of the Balk province represented by General Atah Mohammad Noor appreciate the work of the Ärzteverein für Afghanische Flüchtlinge (AFAF) e.V. in the regions of Kabul, Balk, Herat, Nangarhar of Afghanistan.

Afaf e.V. enabled their since 2003 various scientific courses for doctors and universities lecturers to support the Afghan capacity building in their local health systems.

Ministry of Higher Education - Governor & University of Balkh

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jetzt kommentieren? 27. November 2017

Kurzer Reisebericht von 13. Februar bis 23. März 2017

In Afghanistan:

I-Mazar Teaching Hospital

Vorgeschichte:
Bei meiner vorletzten Reise im Februar 2016 nach Mazar als Vertreter der „ Ärzteverein für afghanischen Flüchtlinge e. V.“ „ AFAF „hatte ich ein Treffen mit dem Präsidenten der Universität Balkh, Herrn Professor Alkozai. Sie erbaten schriftliche um Unterstützung für die Entstehung einer Uni- Klinik, deren Gebäude auf dem Gelände des neuen Campus stehen soll, also in der Nähe des Internationalen Flughafen und auf dem Weg in die Innenstadt gelegen. In dem Gebäude sind aber nur minimale Einrichtung vorhanden und dieses Gebäude war ursprünglich als Gästehaus konzipiert worden und wurde nun als Uni Klinik umfunktioniert.

Treffen mit dem Dekan der medizinischen Fakultät, Herrn Dr. Bawar, dieser klagte über die Ineffizienz der Leistungen, der seit mehreren Jahren bestehenden Partnerschaft mit der Uni- Freiburg, finanziert von DAAD und dem Auswärtiges Amt, diese Hilfsleistung wurde bereits im Jahre 2012 (?) beschlossen. Die medizinische Fakultät besitzt seit Jahren ein verwahrlostes Gebäude mit ein paar Zimmern und soll so als die Poliklinik der medizinischen Uni fungieren. Dort sind kaum medizinische Geräte vorhanden, es besteht nur miserables Inventar und kaum Patienten und sonstige medizinische Aktivitäten waren anzutreffen.
Mazar ist einer der reichsten und wohl entwickelten Provinzen in Nord Afghanistan mit ca. 3 Millionen Einwohner. Die Provinzen sind relativ sicher mit dem besten und dem mächtigsten Gouverneur Ustad Noor Ata, welcher beliebt bei der Bevölkerung ist und einem regionalen Schwerpunkt deutschem Engagements in Afghanistan. Ein gutes deutsches Konsulat und Militär- Basen, dass sogenannten „Marmul Camp“ am Flughafen Mazar e Sharif gelegen, befindet sich auch dort.
Die medizinische Fakultät besteht seit 27 Jahren, ohne eine angebundene Uni Klinik bis März 2017 .
Bei der jetzigen Reise, binnen 6 Tage, gelang es uns Dank Ustad Jubran Hilfe und Mitarbeit, mit relativ geringem Aufwand die Klinik erst mit drei Zimmern auszustatten: 3x Betten für Frauen, 3x Betten für Männer und 3x Betten für Kinder. Diese Zimmer wurden mit dem entsprechenden Zubehör, samt medizinisch notwendigen Geräten und entsprechenden Einrichtungen eines Krankenhauses in Betrieb genommen, dazu gehören unter anderem: Bekleidung der Patienten, Schränke bis Abfalleimer für Zimmer und Fluren u.s.w, alles was zur Inbetriebnahme eines Krankenhauses nötig war.
Siehe Listen

Am Donnerstag, den 9. März 2 017 wurde die Uni Klinik im Beisein von Uni Präsidenten Herrn Professor Mokamal Alkozai, deren Vertretern, der Mannschaft des Hospitals (insgesamt 43 Personen) und lokaler und nationaler Presse quasi offiziell eröffnet mit viel Lob für unsere Vereinsarbeit. Der deutsche Vize Konsul könnte wegen einer Veranstaltung anlässlich (Internationaler Frauentag) nicht teilnehmen.
Siehe Dankschreiben

II-Kabul
In Kabul besuchte ich das 50 Betten Hospital, welches ich bei meiner Reise 2016 besuchte und die Errichtung des OP Saales ( der OP Raum ist gebaut und vorhanden, aber ohne Einrichtung und jeglichen Nutzen) als sinnvolles Ziel betrachtet, aufgrund der Notwendigkeit in einem dichtbesiedelten Stadtteil mit 1,3 Millionen Einwohner. Weiterhin gibt es eine funktionierende Geburtshilfeabteilung, mit ca. 90 Geburten in Monat durchschnittlich, auf der gleichen Flurebene im selben Krankenhaus. Das Krankenhaus wurde vom Mininstry of Public Health (MOPH) seit der Eröffnung angemietet von den privaten Eigentümern, denen auch die private Uni-Kateb mit einer medizinischen Fakultät neben dem Krankenhaus gehört.
In den lokalen Nachrichten wurde gerade von einer Hilfe für MOPH in Höhe von 4 Millionen Euro seitens der italienischen Regierung berichtet und die MOPH hatte propagiert, dass diese Spende zu Reduzierung der Mutter- Kind- Sterblichkeit (Afghanistan ist stets leider führend in der Weltstatistik) in Herat und Kabul verwendet werden soll:
Daraufhin hatte ich versucht mit vielen Beziehungen und dem persönlichen Netzwerk einen Termin beim Minister des MOPHs, Herrn Ferozidin Feroz, zu erhalten, aber leider habe ich dabei fast 1 Woche verloren und ein Besuch und Gespräch gerade wegen des OP Aufbau und des 50 Betten- Hospital blieb mir verwehrt.
Auch den OP AUFBAU des 50 Betten Hospital könnten wir mit dem Kauf von notwendigen Einrichtungen und Geräten von einer afghanischen Medizinischen Firma, die neben Importware aus China auch vieles selbst produziert, besorgen und an die Kateb- Universität übergeben, denn beim MOPH hätte sich kein Mensch darum gekümmert.:
Siehe Liste und Dankschreiben

III-Herat.:
A-Wir unterstützten beim Aufbau einer Uni-Klinik auf einer Größe von 110 Jerib, welche in einer günstigen Lage von Herat auf dem Eigentum der medizinischen Fakultät Herat entstehen wird.
B-Wir besuchten und leisteten Hilfe für die Binnenflüchtlinge bei Sheidai, im Norden Herat gelegen.
A-In Kabul besuchte ich den neuen Uni- Präsidenten, Herrn Dr. Farooqi, ein paar Tage vor meinem Abflug nach Herat und sprach mit ihm über die Uni Klinik Herat und die kurze Vorgeschichte und bekam ich sein OK und Wohlwollen zum Gelingen des Projektes.
In Herat sprachen wir mit ebenfalls neu gewähltem Uni- Präsidenten , Herrn Dr. Abdullah Faiz im Beisein von mehreren medizinischen Uni-Dozenten, ausführlich zweimal und er war zuversichtlich über den Aufbau einer medizinischen Fakultät und den Aufbau von der Uni Klinik mit konkreten Zusagen von Ministery of Higher Education „MOHE“ und nannte hohe Summen für den Aufbau .Er erzählte von den neuen Gesetzgebungen z.B. PPP (privat public partnership) und Institutioneller Autonomie und war sehr offen und optimistisch. Er habe große Pläne und schien voller Tatendrang und würde alles tun, um dieses Projekt auch mit den privaten Beteiligten und auch gewinnbringend und nachhaltig zu verwirklichen.
Wir haben wie bei der Reise im vergangen Jahr fachliche medizinische Hilfen zugesagt.
B-Erster Besuch bei den Binnenflüchtlingen zur Erfassung der Anzahl der Zelte, wobei die alten Flüchtlinge von vorigem Jahr inzwischen umgezogen waren. Auch deren Platz war schon privat ummauert, aber auf der anderen Seite der Straße waren neue Binnenflüchtlinge, die seit ca. 10 Monaten, aus dem Norden Badghiz und paar anderen kleineren Ansammlung aus Kunduz und Fahra-Provinzen geflüchtet sind. Wir kamen auf insgesamt 52 Zelten mit je einer Familie und Kindern. Die waren wegen kriegerischen Ereignissen geflüchtet und hatten angeblich auch nach mehrfachen Anfragen bei den Regierungsbehörden keine Hilfe bekommen. Der Bevölkerung von Herat gegenüber waren sie dankbar, dafür das sie mit deren Hilfe überleben konnten und was am Leib zu tragen hatten. Nach Vereinbarung mit den Ältesten haben wir vom lokalen Bazar für jedes Zelt je 10 Kg Reis und je 3 Liter Speiseöl besorgt und am nächsten Tag verteilen können.
C-Weiterhin haben wir kleinere Hilfen in Form von Nahrungsmittelkauf für PER HERAT CHARITY FOUNDATION unternommen. Es handelt sich um eine gelungene Einrichtung von den Gelähmten und von den Kriegsgeschädigten in Selbstverwaltung betrieben. Es handelt sich um ca. 150 Bewohnern, männlich und weiblich, mit behindertengerechten baulichen Maßnahmen, Sanitär und Hamam, Sportplätze, Küche, Garten, Gemüseanbau, Werkstätten usw., geleitet und begründet von Herrn Ustad Abdul Ali Barakzai, in der Art glaube einzigartig in Afghanistan und womöglich sogar weltweit. Deren Moto „ein Haus aus Herz“ besteht aus einem freundlicher Umgang miteinander, stets lebensbejahend zu sein, nicht betteln sondern möglich autonom zu werden.

IV-In Kabul und Umgebung:
Kurze Reise in die Panshir Provinz und dort ein Besuch der neu entstandenen Erweiterung der Geburtshilfe und Neunatologie Krankenhaus in Anabah, genau beim Eingang des Panshir Tal gelegen. Bei meinem letzten Besuch war das Ganze Projekt noch im Bauzustand und im Dezember 2016 eröffnet dort ein prächtiges Krankenhaus mit verschiedenen Hauptabteilungen: Matenity, Neonatology, , Gynäkologieal, Pediatry und Traumatology. Weiterhin besteht ein 24 Stunden Dienst und das Management funktioniert tadellos, wirklich bewundernswert was Emergency dort leistet.
Besuch des Cure Krankenhaus, das Gelände gehört zu MOPH, wurde von den Amerikanern für 25(?) Jahre lang gemietet. Es besteht dort eine gut funktionierende Einrichtung und Ausbildungsstätte, sowie die beste Pathologische Diagnostikstelle in Kabul neben anderen Fachabteilungen.
Besuch die Uni- Kabul, AFGHANISTAN INFORMATION CENTRE, hier war es sehr sauber, es ging ruhig und geordnet zu. Das Institut wird Frau Nancy Dupree geleitet und wurde von ihr auch mitaufgebaut, neben anderen wird alles schriftliiches digitalisiert, es entstehen viele neue Publikation, es gibt eine riesige Sammlung von Zeitungen, Salnahme“ Jahes Berichte“ usw., dies war eine sehr nützliche und eine gute Erfahrung für mich.
Besuch von Stomatology mit einigen Bekannten und die Psychiatrische Abteilung des Aliabad-Uni-Hospitals, wo ich die Detmolder Klinikumsbetten und Schränke in Gebrauch belegt mit Patientinnen vorfand. Es hat mich sehr gefreut, dass die Waren weiterhin zweckmäßig benutzt werden.
Besuch der Abschluss- Examen von ca. 161 Teilnehmerinnen-u. Teilnehmern nach einer 4-wöchigen EKG KURS, Ausbildung durch Uni-Kateb Dozenten Herrn Dr. Asmat Nahebkhel: Sehr erfreulich waren die jungen Kollegen-innen mit guten Kenntnissen, was einem hoffnungsvoll stimmen kann. Auch die Begegnung mit den Jugend Afghanistans und deren Aktivitäten in der Hochschule KAWUN beim meinen Aufenthalt in Mazar.
Im Groß und Ganzen lohnt es sich immer sinnvolle kleinere Unterstützungen leisten zu können. Der afghanische Staat und die Bürokratie sind reine Hemmfaktoren bei der im Aufbruch befindlichen afghanischen Gesellschaft. Ich traf keinen Menschen, egal welche Stellung oder Bildung, der nicht auf den Staat schimpfte. Es gibt kein Vertrauen oder Verlass auf die Regierung.
Allein die Tatsache, dass zwei relativ reiche und ruhige Provinzen, nach Gründung der medizinischen Fakultäten vor über 20 Jahren immer noch keine Uni Kliniken haben, spricht Bände für die Ineffizienz des Afghanischen Staates.

Ataullah Zulfacar, Detmold, den 31.März 20

jetzt kommentieren? 26. May 2017

Kurzer Reisebericht   Afghanistan von 27. Februar – 16. April  2016 .

Links zu offiziellen Referenzschreiben und Bittersuchen

Ministry of Higher Education

University of Herat

University of Balkh

Flug über Istanbul- Mazar mit Türkisch Airline, günstigere Abflugzeit von Istanbul.

In Mazar abgeholt von Dr.Jubran, Aufenthalt in Kawun Institut- Gebäude, bestens versorgt.

I.  Mazar:

Kawun Institut, privat, mit vier Fakultäten und regen  Aktivitäten junger weiblicher  und männlicher  Teilnehmer.

1. Besuch der Medizinischen Fakultät, Treffen mit Herrn Dr. Bawar und Besuch der quasi Uni-poliklinik: Desolater Zustand, von der Partnerschaft mit Uni Freiburg (finanzielle Unterstützung durch DAAD) war kaum was zu sehen bis auf eine pulmonale Auskultations-Puppe mit Software. Ein sinnfreier teurer Entwicklungstourismus beider Delegationen (nach Mazar und  umgekehrt nach Freiburg  )  hat stattgefunden. Die versprochenen Stipendien seien nicht realisiert worden.

2. Uni Balkh, Treffen mit dem Uni- Präsidenten Herrn Dr. Alkozai Mokamel, und kurze Vorstellung mit ihrer Bitte, eine medizinische Uni- Klinik, auch mit wenig Betten, aufzubauen, damit überhaupt etwas wie ein Krankenhaus entstehen kann.  Ein Gebäude wäre dafür vorhanden! Ein entsprechender  Brief wurde mir mit gegeben. (als  Dokument einsehbar I)

3. Besuch beim deutschen Konsulat,   freundliches und nettes Treffen mit  Vize-Konsul, kurze Vorstellung unserer Vereinsarbeit und die Hilfe-Zusage bei humanitären Vorhaben seitens des Konsulats, was möglich wäre, z.B. Logistik?

II.  Kabul:

4, Besuch von Emergency Hospital: eine der besten traumatologischen Kliniken, im Zentrum Kabuls, wo die meisten zivilen Opfer fast täglich behandelt werden und die zuverlässigsten Opferzahlen der Öffentlichkeit vermittelt werden.

5. Vorbereitung und Besprechung zum Besuch des Geburtshilfe-Gynäkologie-und Traumatologie-Zentrums  in Anabah-in Panshir Provinz. Eine Erweiterung dieses Hospitals ist im Gange und wird bald fertig sein (bis Ende 2016.)

Um 6000 Geburten im Jahr und Versorgung der vielen Kriegs- und Unfall-Verletzten von der Route Kabul nach Norden.

6. Besuch von Basarak-Poliklinik im Panshir Tal, die wir im Jahre 2004 mit Emergency zusammen aufgebaut hatten. Inzwischen gehört diese Poliklinik dem Gesundheitsministerium, wird nicht mehr von Emergency unterstützt, ist aber noch aktiv medizinisch tätig, personell und inventarmäßig leider in einem sehr schlechten Zustand. Wir wurden freundlich empfangen, man kannte uns wohl und natürlich wurden wir um Hilfe gebeten und ich konnte aber nichts zusagen.

7. Besuch Kalakan-Poliklinik, ähnlich wie unsere OPD in Khewa, aber mit mehr medizinischer Betreuung, wurde ca. 2008 von Süd-Koreanern gebaut, gehört zum Gesundheitsministerium, sie wird seit Jahren von einer privaten Ärztin, Dr. Humayun Tahera, unterstützt. Es gibt wenig fachliches Personal vor Ort und das dort tätige Personal wird daher meistens täglich von Kabul aus mit einem Minibus dorthin gefahren. Die Öffnungszeiten sind von 9-13 Uhr, es gibt mehrere Abteilungen und es wird eine effektive medizinische Arbeit ermöglicht.

Daneben gibt es eine Grundschule nur für 200 Mädchen, die von US Aid solide gebaut wurde, bestehend aus zwei Stockwerke und es gibt noch viel mehr Platz für Schülerinnen, sowohl vom vorhanden Grundstück als auch vom Gebäude her gesehen.

( im Vergleich zu  unserer Schule in Khewa )..

8.Familie Ghoussi OPD Klinik in Kabul, in Karte 4., relativ reiche Gegend Kabuls, es handelt sich um eine gut funktionierende, saubere und aktiv medizinisch tätige Institution, welche an 6 Tage in der Woche geöffnet ist.

9. Dewan Begi OPD Klinik, in einem relativ armen Viertel Kabuls, privat von Dr.Yahya Wardak geleitet und gebaut, seit Anfang des Jahres in Betrieb, mehrere Fach -Abteilungen, eine gute Apotheke, sowie ein Labor und medizinisch notwendige Geräte sind vorhanden. Auch sind im Gebäude Möglichkeiten zur Unterbringung evtl. Experten aus dem Ausland vorgesehen.

10. Das 50 Betten- Hospital in Dashte Bakhtschi, gehört zum Gesundheitsministerium, hat verschiedene Abteilungen und rege Besucherzahl und Patienten, aber noch keine chirurgische Abteilung, obwohl die OP- Säle im Gebäude vorhanden und funktional gebaut worden sind. Dort hatten wir sofort kleinere Geldsummen für akut fehlende Pat. Kleidung und Latschen bzw. Plastik-Sandalen gespendet.  Weitere Unterstützung wäre dort sinnvoll, z.B  OP-Aufbau. Diese Klinik ist angeschlossen an KATEB-UNI, eine relativ neue private Uni mit medizinischer Fakultät, wo in diesem Jahr die ersten Absolventinnen und Absolventen als junge Ärzte die Ausbildung abgeschlossen haben. Die Besten unter ihnen müssen sich nun Mangels Medizinischer Assistentenstellen in Kabul in Indien, Delhi oder in Persien, Teheran als angehende Ärzten bewerben.

11. Besuch beim GERMAN MEDICAL CENTER in dem noblen Stadtviertel Kabuls, Share Nau, gut organisiert, aber sehr teuer, bes. für afghanische Verhältnisse.  Dort arbeitet ein netter deutscher Pfleger, welcher seit Jahren in Kabul lebt, er ist bestens informiert und er hatte mir mehrere medizinische Kataloge von Kabul-Medical Market gegeben. Dieser Markt liegt  in Saray e shamali in Taimanie, im Norden  Kabuls,  wo  man alle medizinische Geräten und auch Medikamenten und medizinische Einrichtungen sehr günstig bekommen kann.

III.   Herat:

12. Teilnahme am 1. Nationalen Internisten- Kongress in Herat, organisiert von Herat Internist Association und Afghan Firma. Sehr interessant, bes. viele lokale junge Wissenschaftler mit guten Referaten und anschließenden Diskussionen.

13. Besuch der quasi UNI- POLIKLINIK von Herat:  auf einem großen Grundstück (ca. eine Fläche von 110 Jerib), welches zur medizinischen Fakultät gehört, ist nur halb ummauert, mit einem kleinen Gebäude als Poliklinik mit nur zahnärztlicher Betreuung als einzige Aktivität. Dieses Gebäude wurde vor Jahren von einem Herater Apotheker privat gebaut und der medizinischen Fakultät, bzw. dem „ Ministerium für höhere Bildung“  „MOHE“ zu Verfügung gestellt.

Es wurde eine schriftliche Bitte der medizinischen Uni Herat an unseren Verein gestellt, um den Aufbau einer „beginnenden“ Uni- Klinik in Herat nach Möglichkeit zu verwirklichen und fachlich behilflich zu bleiben.

(Dokument II)

14. Besuch der sog. Binnenflüchtlings- Lager, nahe der Stadt Herat, der Ort heißt: „Sheidahi“.

Wild kampierende Binnenflüchtlinge aus Nord- Afghanistan, die vor einem Jahr vor den Taliban- Attacken geflohen sind. Die 30 Familien leben in unbeschreiblichem Elend. Neben diesem Platz sieht man beinahe größere Dörfer, die einst wie dieses  wilde Lager entstanden waren und nun seit Jahren kleine Dörfer geworden sind.

Hier wäre eine mobile medizinische Betreuung dringen notwendig.

15. In Kabul bekam ich mit Hilfe von Dr. Mujahid die Gelegenheit, ca. 1 Stunde mit der neuen Ministerin von „MOHE“-ausführlich über unsere Aktivitäten und evtl. Aufbau- Möglichkeiten der Uni-kliniken in Herat und Mazar zu sprechen. Die Ministerin kannte unsere frühere Aktivitäten von Maiwand Krankenhaus und war sehr freundlich und gab unserem Verein schriftlich die Anerkennung und quasi ein Empfehlungsschreiben für weitere Aktivitäten: ( Dokument III )  

Ergänzende Reiseberichte von USA (Juni – September 2016):

1. Treffen mit dem Präsidenten von AFGHAN AMITY SOCIETY in California. Sie hatten vor Jahren einen Krankenhaus-Plan für die Uni Klinik Herat gehabt  und sind daher sehr  interessiert, bei einem Besuch in Herat diesen alten Plan zu reaktivieren.

2. Emergency – USA, Volontärs Treffen: Sie haben unter anderem viele Spendensammlungen für die Erweiterung des MATERNITY CENTRUMS in Anabah, Panshir Tal, organisieren können.

3. International Orphan Care „IOC“. Sie unterhalten ein Waisenhaus mit Berufsschulen seit Jahren in Jelallabad, habe dort mehrfach übernachtet und bin via Spenden und Zusammenarbeit in Kontakt mit dieser Organisation.

Von unseren eigenen Projekten: OPD und Mittelschule in Khewa haben wir durch Dr. Mujahid ausführliches Material und Daten für den Jahresbericht bekommen und es ist genügend Bildmaterial vorhanden.

jetzt kommentieren? 14. November 2016

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